Newsletter September 2018


Geleitwort von Jürg Minger, Präsident SLV

Liebe Besucherinnen und -besucher
Liebe Aussteller

Die schweizerische Landwirtschaft muss mehr denn je Antworten auf wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Fragen finden. Die Digitalisierung kann hier wesentlich unterstützen. Die diesbezüglichen Möglichkeiten werden zunehmend grösser. Das beginnt beispielsweise beim datengestützten Farm Management, die automatische Dokumentation aller Prozesse und Arbeiten auf dem Hof und Feld. Sie spart Zeit und führt zu transparenten und effizienten Betriebsabläufen. Mittels Datenanalysen lassen sich Weg- und Einsatzzeiten, Maschinen- und Betriebsmitteleinsatz sowie weitere wesentliche Kostentreiber detailliert identifizieren und in der Folge genau planen.

Auch das Precision Farming hat mit Daten zu tun: Im Wesentlichen geht es hier um die Zustandserhebungen bezüglich Boden, Pflanzen, Wasserversorgung und den eingesetzten Landmaschinen. Werden diese Daten mit GPS-Positionen verknüpft, kann eine gezielte Saat, Düngung und Bewässerung der Pflanzen erfolgen. Dadurch kann auf die spezifischen Erfordernisse von Feldteilflächen eingegangen werden, was zu beachtlichen Einsparungen bei den Betriebsmitteln, dem Energieverbrauch und bei der Arbeitszeit führt. Durch einen bedarfsgerechteren und präziseren Einsatz von Herbiziden und mineralischen Düngern wird zudem die Natur weniger stark belastet.

Die AGRAMA ist ein einzigartiges Schaufenster für solche oder ähnliche Innovationen. Das gilt aber auch für das angestammte Landtechnik-Angebot und die diesbezüglichen Trends, speziell zugeschnitten auf die schweizerischen Verhältnisse. Lokal angepasste Technologien und auf die jeweiligen Strukturen angepasstes Know-how tragen bei zur Bewältigung der wirtschaftlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. 

Jürg Minger, Präsident Schweizerischer Landmaschinen-Verband (SLV)


3 Fragen an Ulrich Peter, Mitglied der Ausstellungskommission

Warum sollte man als Messebesucher/in an die AGRAMA 2018 kommen?

Ulrich Peter: «Die AGRAMA präsentiert eine Mechanisierung für den <Sonderfall Schweiz>. Keine andere Ausstellung in dieser Grössenordnung stellt so kompakt und übersichtlich das ganze Spektrum an Mechanisierung für den Klein- wie auch Grossbetrieb aus. An der AGRAMA werden Maschinen und Einrichtungen sowohl für die Berg- wie auch Talbetriebe berücksichtigt. Weiter finden auch die Lohnunternehmer ihren passenden Maschinenpark.»

Konkret – welche Hightlights gibt es an der AGRAMA 2018?

«Smart Farming, Digital Farming oder e-Farming bezeichnen den modernen Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien in der Land- und Forstwirtschaft. Noch vor nicht allzu langer Zeit konnte man vereinzelt Spurführungssysteme an Traktoren bestaunen. An der AGRAMA 2018 werden bereits praktisch in allen Anwendungsgebieten Farming-Systeme präsentiert.»

Wie hat sich die AGRAMA in den letzten Jahren entwickelt?

«Aktuell findet die AGRAMA bereits zum 9. Mal in Bern statt. In all diesen Jahren hat sich der Platzbedarf für Aussteller stark verändert. Dies vor allem, weil die Maschinengrösse und deren Leistungsfähirgkeit den Anforderungen an eine moderne Landwirtschaft angepasst wurden. Weiter konnte man feststellen, dass die Aussteller immer mehr Wert auf eine professionelle Präsentationen ihrer Produkte und Dienstleistungen legen. Nicht nur die Maschinen stehen im Vordergrund, sondern es werden auch detaillierte Informationen, zum Beispiel über Betriebsführung, Buchhaltung usw. vermittelt. Eines ist jedoch in all den Jahren gleichgeblieben: Man trifft sich, man tauscht sich aus und freut sich über ein gelungenes Geschäft.»


Tickets ab sofort erhältlich

Der Ticketverkauf für die AGRAMA 2018 ist eröffnet. Besuchende können schon heute ihre Tickets bequem online über www.agrama.ch beziehen. Die Tickets können entweder als Print@Home (A4) oder als MobileTickets (für Smartphones) bestellt werden.

AGRAMA-Tickets können auch in allen Filialen der Schweizerischen Post mit Ticketverkauf, in allen BLS-Reisezentren in der Schweiz sowie über die 24/7-Hotline-Nummer 0900 441 441 (CHF 1.00/Minute, Festnetztarif) bezogen werden.

Auf diese Weise lassen sich an den Ausstellungstagen Wartezeiten vor den Kassen vermeiden. Nach wie vor sind Tickets aber auch vor Ort an der Tageskasse erhältlich.

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